14. Juli 2007: Karten legen

Während meiner Frühschicht im Hotel fragte Erika mich, ob wir nicht zusammen zu einer ihr bekannten Frau fahren sollen um uns jeder die Karten legen zu lassen. Damit fing alles an...
Wer mich kennt weiss, dass ich ein sehr aufgeschlossener Mensch bin, der gern neue Sachen ausprobiert. Ohne mir größere weitere Gedanken zu machen, sind wir am Nachmittag nach Miami gefahren. Wir hielten in einer Strasse, in der ich mich wahrscheinlich nicht allein aus dem Auto getraut hätte. Wir gingen auf ein Haus zu, auf dessen Vordertreppe zwei Puerto Ricaner sassen. Als wir das Haus betraten, standen wir inmitten von Leuten, die in einem abgedunkelten Raum im Kreis auf Stühlen sassen. Hier wurde spanisch gesprochen. Wir setzen uns auf noch zwei unbesetzte Stühle und warteten; wie jeder andere hier. Ich kam mir schon sehr komisch vor. Als dann 5 Minuten verstrichen wurde Erika plötzlich aufgerufen. Sie verschwand in einem Zimmer und kam erst nach sehr langen 20 Minuten wieder heraus. Sie deutete auf eine Tür und sagte: "Da drüben mußt du rein. Ich habe schon für dich bezahlt!" Okay, dachte ich, jetzt beginnt der Spaß!
Ich betrat ein Schlafzimmer. Am Kopfende des Bettes saß eine junge Frau. Ich schätze ihr Alter auf 26 Jahre. Sie fragte mich, ob ich bereit bin. Ich nickte und setzte mich auf die Bettkante. Sie gab mir einen Kartenstapel in die Hand. Die Karten hatten eine runde Form. Sie bat mich darum, die Karten zu mischen und anschließend in zwei Haufen aufzuteilen und vor sich niederzulegen. Ich muß zugeben, dass ich etwas nervös war, vor dem was passieren würde. Und wohl gemerkt, ich war noch nie gut im Kartenspielen und schon gar nicht beim Mischen der Karten. Aber es machte wohl nichts, dass ich zweimal die Karten fast aus meinen Händen verloren habe.
Sie begann damit eine Karte nach der anderen aufzudecken und vor sich auszubreiten. Als sie fertig war schaute sie kurz auf das komplette Blatt und fing an zu erzählen:
Sie begann damit mir mitzuteilen, dass ich ein sehr langes Leben habe werde und das ich ein sehr beschützter Mensch bin. Da ich nicht an den guten Herrn im Himmel glaube, frage ich mich, wer mich dann beschützt? Aber na gut.
Sie sah außerdem zwei Buchstaben und nannte mir diese auch. Diese Buchstaben können je der Anfangsbuchstabe eines Vor- oder Nachnamens sein. Von einer Person, die sehr oft an mich denkt und mir sehr nahe steht. Vielleicht sogar sehr starke Gefühle für mich hat.
Außerdem nannte sie mir ein spezielles Datum im November diesen Jahres, an dem ich einen Anruf erhalten werde, der mich sehr glücklich machen wird.
Desweiteren werde ich noch in diesem Jahr einen Autounfall haben...ein wirklich schweren Autounfall. Ich werde mit 2 weiteren Personen im Auto sitzen von denen jedoch keiner einen Kratzer abbekommt. Hier erwähnte sie noch einmal das ich ein sehr beschützter Mensch bin...
Und dann sagte sie noch ein paar andere Dinge, über die ich sehr nachdenke.
Woher weiß sie das?
Alles im allen denke ich seitdem über das nach, was sie sagte.
Ich weiß irgendwo, realistisch gesehen, sollte ich nichts darauf geben, wenn jemand dir etwas aus deiner Zukunft erzählt. Zumal ich auch nicht unbedingt der Abergläubische Typ bin. Auf der anderen Seite macht es mich schon etwas nachdenklich, wenn mir jemand Fremdes erzählt, daß ich einen Autounfall haben werde...
Ich bin an einem Punkt angelangt; je mehr ich darüber nachdenke; wo ich nicht weiß, was ich davon halten soll! Spätestens wenn das Datum im November kommt, oder ich einen Autounfall mit zwei weiteren Personen haben werde, weiß ich woran ich bin!