Es ist endlich Dienstag. Der Dienstag auf den ich mich schon so lange freue! Heute ist der Tag, an dem ich meinen ersten Besuch aus Deutschland erwartete: Melanie.
Ich habe für die kommenden zwei Wochen einige Wünsche bezüglich des Dienstplanes eingereicht. Viele konnten ermöglicht werden, nur heute soll ich unbedingt Spätdienst machen, wo doch Melanie gegen 16:50 Uhr in Fort Lauderdale landen sollte. Somit habe ich keine Möglichkeit sie abzuholen, am Flughafen zu warten und sie dann in die Arme nehmen zu können. Einen Ausdruck habe ich hier gelernt, der meine Stimmung diesbezüglich ausdrückt: That sucks!
Melanie hat dann den Weg zum Hotel mit einem Taxi gefunden. Es war kurz nach 18:00 Uhr als sie plötzlich um die Ecke zur Rezeption kam. Ich dachte erst ich träume. Es erschien mir alles so unwirklich. Als ich sie drücken konnte und sie schliesslich auch etwas sagte, da glaubte ich erst, dass sie endlich hier in Florida ist. Ein schönes Gefühl, wirklich schönes Gefühl!
Nun waren noch zwei Stunden zu überstehen, in denen Melanie in der Hotellobby saß und wartete, dass ich endlich Feierabend machen konnte. Wohl gemerkt, sie war nun schon länger als 18 Stunden auf den Beinen und hat länger als 12 Stunden im Flugzeug gesessen.
Glücklich und zufrieden (...und müde) sassen wir gegen 20:30 Uhr bei TGI Fridays und haben noch eine Kleinigkeit gegessen und erzählt, erzählt, erzählt....
Am nächsten Tag musste ich nochmal für 6 Stunden im Hotel arbeiten. Um 13:00 Uhr konnte ich Feierabend machen und Melanie erwartete mich schon. Wir wollten heute an den Strand fahren. Also schnell alle Sachen zusammen gepackt und los ging's. Wir fuhren den Broward Blvd Richtung Osten. Kurz vor Andrews Ave bemerkten wir, dass mein geliebter Dodge leicht qualmte. Ich wollte es nicht wahr haben und sagte immer wieder: "Das bin ich nicht! Das bin ich nicht!" Wieviel Pech konnte man haben mit diesem Auto. Gerade als eine längere Tour nach Orlando am nächsten Tag geplant war?! Und schon wieder dachte ich nur: That sucks!
Wir sind in eine Seitenstrasse eingebogen und haben rechts angehalten. Nach Stillstand des Wagens realisierte ich erst, dass es wirklich mein Wagen war. Denn der Qual stieg nun geradewegs nach oben direkt vor unseren Augen. Als ich die Motorhaube öffnete sah ich, dass der Qual von der Batterie kam. Es roch verschmort und wir sahen, dass um den einen Kontakt der Batterie ein roten Lappen geschnürrt war. Ich konnte mir nicht erklären, woher plötzlich dieser Lappen kam. Den Dodge hatte ich erst letzte Woche aus der Werstatt geholt. Mein erster Gedanke: "den muss der Mechaniker dort vergessen haben!" Dem war aber nicht so. Der Lappen war mit Absicht wie eine Schutzhülle über einen Kontakt geschnürrt. Ein Passant kam zu uns und holf mir, den anfangenden brennenden Lappen abzureissen. Es stellte sich heraus, dass dieser Passant auch in einer Werkstatt arbeitete und ganz zufällig an Ort und Stelle war. Dieser Mann erklärte uns, dass die eingebaute Batterie die Falsche ist, für meinen Dodge. Die Batterie ist zu hoch und die Kontakte stiessen an die Motorhaube. Das kein direkter Kontakt zwischen beiden Elementen entstand, hat meine Werkstatt des Vertrauens einfach einen Lappen drum herum geschnürrt. Wie klug (!) - anstellte mir mitzuteilen, dass ich eine neue Batterie benötige! Kaum vorzustellen, was hätte passieren können...morgen auf dem Weg nach Orlando mitten auf dem Highway, wenn die Batterie heiss gelaufen ist...
Immerhin hat das kurze Stück rumgeschmore fast ein Loch in die Batterie gebrannt.
Ich habe für die kommenden zwei Wochen einige Wünsche bezüglich des Dienstplanes eingereicht. Viele konnten ermöglicht werden, nur heute soll ich unbedingt Spätdienst machen, wo doch Melanie gegen 16:50 Uhr in Fort Lauderdale landen sollte. Somit habe ich keine Möglichkeit sie abzuholen, am Flughafen zu warten und sie dann in die Arme nehmen zu können. Einen Ausdruck habe ich hier gelernt, der meine Stimmung diesbezüglich ausdrückt: That sucks!
Melanie hat dann den Weg zum Hotel mit einem Taxi gefunden. Es war kurz nach 18:00 Uhr als sie plötzlich um die Ecke zur Rezeption kam. Ich dachte erst ich träume. Es erschien mir alles so unwirklich. Als ich sie drücken konnte und sie schliesslich auch etwas sagte, da glaubte ich erst, dass sie endlich hier in Florida ist. Ein schönes Gefühl, wirklich schönes Gefühl!
Nun waren noch zwei Stunden zu überstehen, in denen Melanie in der Hotellobby saß und wartete, dass ich endlich Feierabend machen konnte. Wohl gemerkt, sie war nun schon länger als 18 Stunden auf den Beinen und hat länger als 12 Stunden im Flugzeug gesessen.
Glücklich und zufrieden (...und müde) sassen wir gegen 20:30 Uhr bei TGI Fridays und haben noch eine Kleinigkeit gegessen und erzählt, erzählt, erzählt....
Am nächsten Tag musste ich nochmal für 6 Stunden im Hotel arbeiten. Um 13:00 Uhr konnte ich Feierabend machen und Melanie erwartete mich schon. Wir wollten heute an den Strand fahren. Also schnell alle Sachen zusammen gepackt und los ging's. Wir fuhren den Broward Blvd Richtung Osten. Kurz vor Andrews Ave bemerkten wir, dass mein geliebter Dodge leicht qualmte. Ich wollte es nicht wahr haben und sagte immer wieder: "Das bin ich nicht! Das bin ich nicht!" Wieviel Pech konnte man haben mit diesem Auto. Gerade als eine längere Tour nach Orlando am nächsten Tag geplant war?! Und schon wieder dachte ich nur: That sucks!
Wir sind in eine Seitenstrasse eingebogen und haben rechts angehalten. Nach Stillstand des Wagens realisierte ich erst, dass es wirklich mein Wagen war. Denn der Qual stieg nun geradewegs nach oben direkt vor unseren Augen. Als ich die Motorhaube öffnete sah ich, dass der Qual von der Batterie kam. Es roch verschmort und wir sahen, dass um den einen Kontakt der Batterie ein roten Lappen geschnürrt war. Ich konnte mir nicht erklären, woher plötzlich dieser Lappen kam. Den Dodge hatte ich erst letzte Woche aus der Werstatt geholt. Mein erster Gedanke: "den muss der Mechaniker dort vergessen haben!" Dem war aber nicht so. Der Lappen war mit Absicht wie eine Schutzhülle über einen Kontakt geschnürrt. Ein Passant kam zu uns und holf mir, den anfangenden brennenden Lappen abzureissen. Es stellte sich heraus, dass dieser Passant auch in einer Werkstatt arbeitete und ganz zufällig an Ort und Stelle war. Dieser Mann erklärte uns, dass die eingebaute Batterie die Falsche ist, für meinen Dodge. Die Batterie ist zu hoch und die Kontakte stiessen an die Motorhaube. Das kein direkter Kontakt zwischen beiden Elementen entstand, hat meine Werkstatt des Vertrauens einfach einen Lappen drum herum geschnürrt. Wie klug (!) - anstellte mir mitzuteilen, dass ich eine neue Batterie benötige! Kaum vorzustellen, was hätte passieren können...morgen auf dem Weg nach Orlando mitten auf dem Highway, wenn die Batterie heiss gelaufen ist...
Immerhin hat das kurze Stück rumgeschmore fast ein Loch in die Batterie gebrannt.
(Der rote Lappen, es qualmt & schmorrt um die Batterie herum)
(Die eingeschmorrte Stelle an der Batterie)
(Der Übeltäter - der rote Lappen mit dem Brandloch)
(Nach dem Kauf einer neuen Batterie)
Nachdem die Batterie eingebaut war haben wir überlegt, was wir nun mit dem späten Nachmittag anfangen sollen. Wir entschieden uns shoppen zu gehen. Wir statteten der Broward Mall und Sawgrass Mills Outlet Mall einen Besuch ab. Später genossen wir noch jeder eine Pizza und ganz später traffen wir uns noch mit Jorrit auf ein Bier, der bis 23:00 Uhr Spätdienst im Hotel hatte.
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Nun war es bereits kurz nach halb zwei Nachts und es war Zeit ins Bett zu gehen, denn der Wecker klingelte wieder um 05:15 Uhr...wenn es mit dem Dodge nach Orlando gehen sollte....
